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Tierarzthelferin Ausbildung

Mit einer Berufsausbildung beginnt für alle Schulabgänger der Ernst des Lebens. Ehe man überhaupt seinen ersten Arbeitstag antritt liegt ein langer, teilweise mühevoller Weg der Berufswahl hinter dem Auszubildenden. Viele schnuppern über ein Praktikum in verschiedene Beruf hinein, um ein möglichst authentisches Bild zeichnen zu können.
Bei der Berufswahl sollten unbedingt die eigenen Stärken und Fähigkeiten berücksichtigt werden. Eine ausgiebige Informationsrecherche ist daher für jeden Schulabgänger schon weit vor dem letzten Schultag unerlässlich.
Jeder Beruf hat seine eigenen Anforderungen und jeder Beruf formt auch jeden einzelnen Menschen. Dies gilt natürlich auch für diejenigen, die sich dazu entschließen eine Ausbildung, als tiermedizinischer Assistent/in (Tierarzthelfer/in) zu beginnen.

Tierarzthelferin Ausbildung Hund

Ausbildung Tierarzthelferin und Hund (c) by tpsdave (David Mark) | Lizenzhinweis

Eine unbedingte Voraussetzung ist die Liebe zu Tieren und auch der angstfreie Umgang mit ihnen. Auch sollte der Bewerber ein Interesse an fachmedizinischen Themen mitbringen. Wer sich mit diesen beiden Aspekten identifiziert, hat schon die Basis für eine erfolgreiche Ausbildung und Berufsleben getroffen. Doch Tierliebe und medizinische  Neugier sind noch nicht die einzigen Fähigkeiten, die zur Ausbildung als Tierarzthelfer/in benötigt werden.
Auch ein gewisses kommunikatives Geschick ist unerlässlich. Denn die tiermedizinischen Fachangestellten präsentieren sich meist als erste Anlaufstelle für die Patienten. Sie erfahren die Beschwerden des Tieres als erstes, halten diese fest und liefern mit diesen Informationen die ersten Anhaltspunkte für den Arzt zur weiteren Behandlung.
Die Tierarzthelfer/innen geben mit ihrem Fachwissen vielfach erste Hilfestellungen bei telefonischen Fragen und erkennen evtl. Notfalllagen schon sehr frühzeitig. Sie wissen sehr genau über Krankheiten und ihre Verläufe Bescheid.
Auch Organisationstalent ist als Tierarzthelfer/in mitunter erforderlich. Denn Verwaltungstätigkeiten sind ein weiterer Schwerpunkt im Arbeitsleben. Sie führen die Patientenkarten, verwalten den medizinischen Vorrat, führen Bestellungen aus, erfassen den Liefereingang oder stellen Rechnungen jeglicher Art.
Physische und psychische Belastbarkeit sind in diesem Beruf unabdingbar, denn auch in der Ausbildung müssen Tierarzthelfer/innen den Umgang mit Blut oder anderen Körperausscheidungen genauso ertragen, wie Stresssituationen. Insbesondere bei der Assistenz von Behandlungen oder Operationen, kann es zu kritischen Ereignissen kommen, bei denen das Leben eines Tieres auf dem Spiel steht. Hier müssen dann alle an beteiligte Personen kühlen Kopf bewahren.

Tierarzthelferin Ausbildung Instrumente

Tierarzthelferin in Ausbildung und Instrumente (c) by US Army Africa | Lizenzhinweis

Tierarzthelfer/innen kümmern sich auch um die Nachsorge, also die Pflege des Tieres auf der Station und sind darüber hinaus für den hygienisch und technisch einwandfreien Zustand von Instrumenten und Behandlungsräumen verantwortlich.
Die Ausbildung als Tierarzthelfer/in dauert 3 Jahre und ist dual geregelt. Neben den praktischen Tätigkeiten im Betrieb erfolgt die theoretische Lehre in der Berufsschule. Den Abschluss der Ausbildung zur Tierarzthelfer/in bildet eine praktische sowie eine theoretische Prüfung.
Die Ausbildungsvergütung variiert von Bundesland zu Bundesland. Im ersten Lehrjahr liegt sie bei etwa 500 € Vergütung und steigert sich bis ins 3. Lehrjahr bis knapp über 600 €. Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung beträgt ungefähr 1500 €.
Doch hier muss der Berufsweg noch nicht zu Ende sein. Denn die Ausbildung zum / zur Tierarzthelfer/in kann das ideale Sprungbrett für ein Studium der Veterinärmedizin sein. Wer schon das Abitur abgelegt hat, bewirbt sich über das Portal “HochschulSTART” zum ersten Fachsemester. Wer noch kein Abitur hat, kann über die mehrjährige Berufserfahrung eine fachgebundene Studienberechtigung erhalten oder gar ein Stipendium.
Doch auch Fort- oder Weiterbildungen zum Tierheilpraktiker, zum Tierhömöopathen oder zum Tierphysiotherapeuten sind denkbar.

Beruf Tierarzt

Operation Tier

Beruf Tierarzt Operation (c) by לירן1984 | Lizenzhinweis

Jungs spielen mit Autos und wollen Polizist werden. Mädchen spielen mit Puppen. Dies sind die landläufig bekannten Klischees der klassischen Geschlechterrollen im Kindesalter. Doch bereits in der frühen Jugend kommen Kinder schon mit Tieren in Berührung, sei es mit Haustieren, wie Hund oder Katze, oder sei es, weil sie in ländlichen Gebieten mit landwirtschaftlichen Nutztieren oder inmitten eines Bauernhofs aufwachsen. Was liegt also näher, als schon früh vom Beruf des Tierarztes zu träumen?
Doch bis es weit ist, liegt noch ein langer Weg vor Ihnen. Um Tierarzt zu werden, bedarf es zunächst einer gründlichen schulischen Ausbildung. Diese dauert bekanntermaßen mehrere Jahre. Doch wer sich hartnäckig seinen Traumberuf Tierarzt bewahrt, kann hier schon den Grundstein legen.
Auf diesem Informationsportal erfahren Sie alles rund um das Thema “Tierarzt werden”. Was sind die Startbedingungen? Wie gliedert sich mein Studium? Welche Praktika muss ich absolvieren, um Tierarzt zu werden?
Mit dem Abitur schafft man sich die idealen Voraussetzungen für den Beruf Tierarzt. Denn in den allermeisten Fällen erfolgt die Qualifikation für das Studium mit diesem Abschluss. Doch schon der Einstieg kann zu einer Bewährungsprobe geraten. Der Studiengang Tiermedizin ist in Deutschland zulassungsbeschränkt und kann nur in den Städten Hannover, Berlin, Gießen, Leipzig und München absolviert werden. Kaum hat man diese Hürde übersprungen, ist man schon mitten im Studium. Von der Phase des Vorphysikums rutscht man in das Physikum und findet sich im fünften Semester schon im Hauptstudium wieder. Während des Studiums zum Tierarzt wird nicht nur das theoretische Wissen an der Hochschule vermittelt. Der Student soll durch Pflichtpraktika seine Kenntnisse vertiefen und praktische Erfahrungen sammeln, um auf den Beruf Tierarzt optimal vorbereitet zu sein.

Untersuchung Hund Tierarzt

Beruf Tierarzt Untersuchung Hund (c) by Fæ | Lizenzhinweis

Hat der Absolvent das Studium erfolgreich beendet, seine Approbation erhalten und gar eine Dissertation angefertigt steht er an der Schwelle zum Berufseinstieg und durchforstet eifrig die Stellenangebote. Hier erfahren Sie alles über die Möglichkeiten der ersten Schritte im Tierarzt-Beruf. Es werden bestimmte Fragen aufgeworfen, die jeder Absolvent für sich beantworten sollte: Selbständig oder angestellt? Welches Tätigkeitsfeld? Tierklinik, Veterinärwesen oder gar Forschung?
Hier spielt dann auch die Frage des Gehaltes eine nicht unbedeutende Rolle. Oft macht sich hier schon eine gewisse Ernüchterung breit, denn die Unterscheide in der finanziellen Entlohnung sind mitunter erheblich. Hier erfahren Sie mehr über die Gründe und die Zusammenhänge dieser Situation.
Tierarzt werden ist in Deutschland nicht nur über das Abitur möglich. Auch über eine Berufsausbildung ist dieser Weg erschließbar. Wer sich als Tierarzthelfer/in bzw. tiermedizinische(r) Fachassistent/in ausbilden lässt und einige Jahre Berufserfahrung sammelt, kann ein fachgebundenes Studium aufnehmen. Der oder die Tierarzthelfer/in haben in der Ausbildung ein recht breit gefächertes Aufgabengebiet, das von der Assistenz des Tierarztes bis hin zur Büroorganisation reicht. Zur Bewältigung dieser Aufgaben sind auch gewisse charakterliche Fähigkeiten durchaus förderlich.

Spritze Hund Tierarzt

Beruf Tierarzt Spritze Hund (c) by Naval Surface Warriors | Lizenzhinweis

Praktika sind immer eine Chance praktisches Wissen zu erlernen. Will man Tierarzt werden, sind sie im Studium verpflichtend. Dabei muss der Student jedoch gewisse Vorgaben beachten. Die Studienpraktika sollen ein möglichst breites Spektrum des Tierarzt-Berufs abdecken. Daher muss der angehende Tierarzt diese Praktika auch in möglich institutionell unterschiedlichen Einrichtungen absolvieren. Auch als Schüler sind Praktika eine tolle Wahl. Sie vermitteln ein realistisches Bild des Arbeitsalltags und sind ein wunderbares Instrument für die angehenden Auszubildenden als Tierarzthelfer/innen, um eine endgültige Entscheidung zu treffen.